Fundstück

Reib-/ Klopfstein MM5197

ID
MM5197
Material
Kategorie
Verwendungszweck
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Zeitraum

Neolithikum

Hintergrund Mondsee
Kuratorium Pfahlbauten

Die meisten österreichischen Seeufersiedlungen stammen aus der späten Jungsteinzeit (Neolithikum). Sie wurden überwiegend zwischen 4.000 und 3.500 v. Chr. besiedelt, und fallen damit in eine Phase der Menschheitsgeschichte, die auch als Kupferzeit (Chalkolithikum, Äneolithikum) bezeichnet wird.

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Fundstück

Weitere Informationen

Material

Felsgestein

Wurde in der Jungsteinzeit zur Herstellung von verschiedenen Werkzeugen, zum Beispiel Beilen, Äxten, Schleif- oder Reibsteinen, verwendet. Bearbeitet und geschliffen wurde unter anderem mit Quarzit oder Sandstein.

Objekt

Beschreibung

Reib- und Klopfsteine haben meist ovale bis rundliche Form. Oft sind Schlagmarken oder flache bzw. polierte Flächen ersichtlich. Meist sind sie aus hartem Felsgestein gearbeitet. Verwendet wurden sie zum Zerkleinern von pflanzlichen Rohstoffen (Getreide, Nüsse…) oder mineralischen Substanzen (Ocker, Graphit…). Die Kombination von Reibsteinen mit Reibplatten ist typisch für dieses Gerät.